Infusionstherapie – Nährstoffe direkt ins Blut
Nahrungsergänzung wirkt nur, wenn sie ankommt. Über Infusionen gelangen Nährstoffe direkt ins Blut, ohne den Umweg über die Verdauung.
Die Seegarten Klinik bietet ein breites Infusionsangebot und führt ein eigenes Eisenzentrum.
Infusionstherapie mit medizinischer Sorgfalt
Infusionstherapie ist für uns kein Standardprogramm, das nach Schema angeboten wird. Sie ist ein individuelles therapeutisches Werkzeug, eingesetzt dann, wenn sie aufgrund der medizinischen Situation sinnvoll ist und in ein ganzheitliches Behandlungskonzept eingebettet werden kann.
Die verwendeten Substanzen (Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren) kommen natürlicherweise im menschlichen Körper vor.
Der entscheidende Vorteil der intravenösen Verabreichung liegt dabei in der Bioverfügbarkeit: Sie ermöglicht gezielte therapeutische Konzentrationen, die oral kaum erreichbar wären. Gleichzeitig gilt: Eine Infusion ergänzt einen gesunden Lebensstil, sie ersetzt ihn nicht.
Deshalb beginnt bei uns jede Infusionstherapie mit einer ärztlichen Beurteilung. Je nach Fragestellung können Laboruntersuchungen oder weitere diagnostische Abklärungen sinnvoll sein, um die Therapie bedarfsgerecht zu planen. Ob und welche Kosten von der Krankenkasse übernommen werden, hängt von der jeweiligen Therapie, der medizinischen Indikation und der Versicherungssituation ab; wir beraten Sie dazu individuell.

Unser Infusionsangebot
- Eiseninfusionen
- Chelat-Therapie, Gefäss-Entkalkung
- Energie-Infusion, Mitochondrienoptimierung
- Entgiftung, Detox
- Entsäuerung
- Immunstärkung
- Muskel-Nerven-Aufbau
- Schwermetall-Entgiftung
- Vitamin-Enhancement
Eigenblutbehandlungen
Zudem bieten wir Eigenblutbehandlungen und Blutreinigungsverfahren an:
- Hämatogene Oxidationstherapie
- Ozontherapie
- Ozon-Hochdosis nach Lahodny
- Plasma-, Detox-, H.E.L.P. - Apherese
FAQ zu Infusionstherapie & Infusionsmedizin
Was ist eine Infusionstherapie?
Bei einer Infusionstherapie werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren oder andere medizinische Wirkstoffe direkt über die Vene verabreicht. Dadurch gelangen die Substanzen unmittelbar in den Blutkreislauf und umgehen den Magen-Darm-Trakt.
Warum werden Infusionen eingesetzt?
Infusionen können eingesetzt werden, wenn:
- ein nachgewiesener Nährstoffmangel vorliegt,
- der Bedarf vorübergehend erhöht ist,
- eine Aufnahme über den Darm eingeschränkt ist,
- eine raschere oder gezieltere Versorgung gewünscht wird,
- bestimmte Beschwerden oder Erkrankungen eine intravenöse Therapie sinnvoll erscheinen lassen.
Die Indikation wird stets individuell und auf Grundlage der medizinischen Situation geprüft.
Für wen kann eine Infusionstherapie sinnvoll sein?
Eine Infusionstherapie kann unter anderem in Betracht gezogen werden bei:
- Eisenmangel
- Vitaminmängeln
- Erschöpfungszuständen
- chronischen Erkrankungen
- erhöhtem körperlichem oder geistigem Stress
- Rekonvaleszenz nach Erkrankungen
- Resorptionsstörungen des Darms
- bestimmten funktionellen und präventivmedizinischen Fragestellungen
Die Entscheidung erfolgt immer individuell nach ärztlicher Beurteilung.
Welche Vorteile hat eine Infusion gegenüber Tabletten?
Nicht alle Substanzen werden über den Darm gleich gut aufgenommen. Bei einigen Nährstoffen kann die Aufnahme durch Magen-Darm-Erkrankungen, Entzündungen oder individuelle Unterschiede eingeschränkt sein. Durch die intravenöse Gabe steht die verabreichte Menge unmittelbar zur Verfügung.
Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Infusion immer besser ist als eine orale Therapie. Welche Form sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Situation und den Behandlungszielen ab.
Wie läuft eine Infusion ab?
Vor jeder Infusion erfolgt zunächst eine ärztliche Beurteilung.
Anschliessend wird eine kleine Kanüle in eine Vene am Arm oder an der Hand eingelegt. Über diese Kanüle gelangt die Infusionslösung langsam und kontrolliert in den Blutkreislauf.
Während der Behandlung können Sie in der Regel bequem sitzen oder liegen, lesen, arbeiten, Musik hören oder einfach entspannen. Unsere Mitarbeitenden überwachen die Infusion und stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Je nach Art der Infusion dauert die Behandlung zwischen etwa 20 Minuten und mehreren Stunden. Nach Abschluss der Infusion wird die Kanüle entfernt. In den meisten Fällen können Sie die Klinik unmittelbar danach wieder verlassen und Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.
Die genaue Zusammensetzung, Dosierung und Anzahl der Infusionen werden individuell auf Ihre medizinische Situation und Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt.
Wie viele Infusionen sind notwendig?
Das hängt von der zugrunde liegenden Fragestellung ab. Manche Behandlungen erfordern lediglich eine einzelne Infusion, andere werden als Serie über mehrere Wochen durchgeführt.
Ist die Infusion schmerzhaft?
Meist wird lediglich der kurze Einstich der Kanüle als unangenehm empfunden. Während der Infusion verspüren die meisten Patienten keine Schmerzen.
Gibt es bei Infusionen Nebenwirkungen?
Wie jede medizinische Behandlung kann auch eine Infusionstherapie Nebenwirkungen haben. Mögliche Reaktionen sind:
- Schmerzen oder Bluterguss an der Einstichstelle
- vorübergehende Müdigkeit
- Wärmegefühl
- Schwindel
- Blutdruckschwankungen
- Übelkeit
- allergische Reaktionen (selten)
Schwere Komplikationen sind selten, können aber grundsätzlich bei jeder intravenösen Therapie auftreten. Deshalb erfolgt die Behandlung unter medizinischer Überwachung.